Der Überblick von Geber und Nehmer

Hallo meine Lieben ,

hier ist Laurien und noch mein letzter Beitrag ganz zum Schluss. 🙂

Ich finde nach 11 sehr interessanten und überschaulichen Beiträgen ist unser Thema Franchising deutlich ausgeschöpft. Ihr habt eine Menge Eindrücke bekommen vom Franchising , welche Systeme es gibt, den Einblick in die Gestaltung ein die Gestaltung des Businessplanes. Ich würde euch jetzt nochmal näher bringen welche Kriterien ein Franchise-Nehmer und ein Franchise geber einhalten muss.

 

Franchise – Geber 

1.    Die Idee

Wird immer wieder unterschätzt: die Geschäftsidee. Wer keine innovative und zukunftsweisende Idee hat, wird es schwer haben, dauerhaft am Markt zu bestehen.

2.    Franchise-Eignungsanalyse

Ist das entwickelte Konzept wirklich franchisefähig?

3.    Markt- und Erfolgsanalyse

Bevor ein Unternehmen durchstarten kann, sollte eine genaue Analyse von Markt und potenziellen Kunden durchgeführt worden sein.
4.    Marketingkonzeption

Die Marketingkonzeption ist Kernelement des so genannten Franchise-Paketes und maßgeblich verantwortlich für die Marke, die das System prägt.

5.    Bestimmung des Geschäftstyps

Die einzelnen Elemente des Geschäftskonzeptes müssen exakt bestimmt werden: Hierzu zählt die Festlegung von Betriebsführung, Franchise-Nehmer-Kriterien, Werbung und Verkaufsmaßnahmen.

6.    System-Planung

Die Budgeterstellung mit Liquiditäts- und Investitionsplanung ist elementar. Zudem müssen die Elemente der Systemorganisation bzw. -sicherung klar definiert werden.

7.    Der Franchise-Vertrag

Der Franchise-Vertrag ist die rechtliche Basis der bestehenden und künftigen Vertragsbeziehungen. In der Regel ist der Vertrag ein vom Franchise-Geber vorgefertigtes Dokument. Es empfiehlt sich stets, diesen in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Anwalt auszuarbeiten.

8.    Das Franchise-Nehmer-Profil

Welcher Franchise-Nehmer-Typus passt zum System? Es ist wichtig, sich gleich zu Beginn der Planungen strukturierte Gedanken zur Franchise-Partner-Gewinnung zu machen. Je klarer das Bild vom idealen Franchise-Partner ist, desto sicherer die Zusammenarbeit !

9.    System-Erprobung

In der praktischen Erprobung zeigt sich, ob sich das Geschäftskonzept auf dem Markt umsetzen lässt.

10.    Kooperationstests

In der letzten Phase wird das System mit vier bis fünf Franchise-Nehmern erprobt.

 

Die Franchise – Geber müssen jedoch auch bestimmte Anforderungen erfüllen :

Eine kleine Checkliste hilft Ihnen dabei , wenn Sie alle Fragen mit JA beantworten können steht ihrem Erfolg nichts im WEGE !

  • Sind die Unternehmensziele eindeutig festgelegt bzw. definiert?
  • Ist die Geschäftsidee wettbewerbsfähig?
  • Können klare Anforderungen an die Franchise-Nehmer gestellt werden?
  • Sind ausreichend unternehmerische Erfahrungen vorhanden?
  • Ist die Finanzierung gesichert?
  • Ist das Geschäftskonzept in einem oder mehreren Pilotprojekten auf seinen Erfolg getestet worden?
  • Kann das Franchise-Unternehmen die Verantwortung gegenüber seinen Franchise-Nehmern übernehmen?

 

Franchise – Nehmer 

1. Bin ich ein Franchise-Nehmer Typ ? 

Nur wenn Sie diese Frage mit einem klaren JA beantworten können sollten Sie sich auf das Franchising einlassen.

2.Welches System passt am besten zu mir?

Bei rund 1.000 Systemen in Deutschland fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Ein hilfreiches Auswahlkriterium ist die Mitgliedschaft im Deutschen Franchise-Verband e. V. (DFV). Er hilft ihnen weiter und klärt offene Fragen.

3.Was sind meine Rechte und Pflichten als Nehmer ? 

Es heißt ja nicht umsonst “ GEBEN UND NEHMEN “

Franchise-Nehmer haben das Recht auf :

  • den Erhalt eines erprobten Systems mit positivem Image und klaren Wettbewerbsvorteilen.
  • den Erhalt des Systemhandbuches durch den Franchise-Geber. Das Handbuch beinhaltet das Know-how und alle Informationen, die zur Betriebsführung notwendig sind.
  • umfassende Betreuung und qualifizierte Beratung durch den Franchise-Geber.
  • langfristige Aus- und Fortbildung.
  • Werbung und verkaufsfördernde Maßnahmen.

Franchise-Nehmer haben die Pflicht : 

  • die im Handbuch festgeschriebenen Grundsätze des Systems einzuhalten.
  • mit dem Systembetreuer zusammenzuarbeiten.
  • Seminare und Fortbildungskurse zu besuchen.
  • regionale Werbung und verkaufsfördernde Maßnahmen durchzuführen.
  • die Franchise-Gebühren zu zahlen.
  • den Franchise-Geber über die Entwicklungen des Unternehmens zu informieren.
  • die Markenidentität zu fördern und reinzuhalten.

So.. nun wisst ihr hoffentlich für euch übersichtlich was alles so wichtig ist. Jetzt kommen wir mal zum Franchise-Vertrag , der hierbei ein sehr sehr sehr wirklich sehr wichtiger Bestandteil ist.

Der Franchise-Vertrag regelt alle Rechte und Pflichten der Systempartner und ist deshalb genauestens unter die Lupe zu nehmen. Bevor es zur Unterschrift kommt, sollten Sie den Vertrag studieren und am besten einem Rechtsanwalt zur Prüfung vorlegen.  Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass der Begriff des „Franchising“ . Nicht überall wo Franchising drauf steht, ist auch Franchising drin! Dadurch ist es sinnvoll, schon bei der ersten Kontaktaufnahme einen Mustervertrag anzufordern und diesen in Ruhe durchzuarbeiten. Rechte und Pflichten der Systempartner müssen eindeutig definiert sein und es dürfen keine Fragen offen bleiben, sonst wird ihnen der Weg des Franchising zum Verhängnis. Des Weiteren ist es wichtig, auch mündliche Absprachen im Vertrag festzuhalten. Achten Sie darauf, dass der Vertrag eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren nicht unterschreitet und die Option auf Verlängerung der Zusammenarbeit vertraglich geregelt ist. Da der Erhalt von Fördermittel in der Regel an bestimmte Standards (Mindestlaufzeit, Art der Vertragsstrafen etc.) gebunden ist, sollten Sie sich Informationen bei den jeweiligen Förderinstituten einholen, welche Voraussetzungen zur Förderung erfüllt werden müssen.Wie schon gesagt, sollte ein Rechtsanwalt mit Erfahrungen im Bereich des Franchising den Vertrag prüfen. Sie können so eher vermeiden, dass sich im Vertrag Formulierungen verbergen, die Ihnen zum Nachteil werden können.

Wenn ihr alles einhaltet steht einem erfolgreichen Weg als Geber bzw. Nehmer nichts im Wege. Ich hoffe ihr fandet das Thema noch interessant.Nun neige ich mich zum Schluss und verabschiede mich von, auch im Namen meiner Kolleginnen. Ich hoffe ihr habt einen schönen Überblick erhalten und Wir haben euch nicht zu tode gelangweilt ;). Persönlich finde ich das Thema Franchising sehr interessant und überlege diesen Weg auch eventuell selbst einzuschlagen.

Liebe Grüsse

Laurien

 

Weg mit der Theorie – Her mit den Beispielen !

Hallo liebe Leute ,

hier ist Laurien. 🙂

Ich habe sehr sehr lange auf mich warten lassen. Jaa , ich weiß aber hier nun mein zweiter Beitrag noch ganz zum Schluss , nochmal auf den letzten Drücker krieche ich aus meiner Ecke. Meine Partnerinnen haben euch ja bist jetzt von A-Z, das Thema Franchising nahe gebracht. Meiner Meinung haben die drei, dies echt sehr gut gemeistert. Gut erläutert und sichtlich gut erklärt worauf „Franchising“ beruht , aber ich mal wieder finde das alles viel zu trocken, deswegen Weg mit der Theorie – Her mit den Beispielen ! Ihr wisst jetzt Wie , Was , Warum ? Aber ich finde ihr solltet mal auch beispielhaft die Erfolgsgeschichten zu hören bekommen. 😉

Ich habe viel recherchiert und habe nach interessanten Erfolgsgeschichten gesucht. Überall findet man als bestes Beispiel McDonalds , aber nicht nur McDonalds machte Franchising zum Erfolgsrezept. Im Jahre 2012 gab es sehr viele interessante Entwicklungen vieler verschiedener Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Mrs. Sporty, Vom Fass und McDonald’s sind die drei besten Franchise-Systeme des Jahres 2012 in Deutschland. Eine Ausgabe vom Wirtschaftsmagazin ermittelte im Jahre 2012 die Top 100 Franchiser in Deutschland. Eine große Entwicklung machte eine Reihe von Fitness Unternehmen , wie schon erwähnt Mrs.Sporty. Nun profitierten auch die anderen Ketten vom aktuellen Fitness-Boom und rückten im Ranking nach vorn: Bodystreet gelang ein gewaltiger Sprung von Rang 86 auf 25, Clever fit kletterte von Platz 88 auf 58, und Easy Fitness, im Vorjahr nicht in den Top 100 vertreten, schaffte es auf Rang 83. Also sieht man deutlich , Franchising lohnt sich wohl in jeder Branche.

Die Top 100 im Überblick

Hier habt ihr die Top 100 im Überblick und könnt euch ganz genau anschauen , welche Branchen noch so bei der Top 100 der Franchiser so vertreten sind.

Ich habe mich entschieden , euch ein Beispiel dieser Liste noch näher zu erläutern. Ich habe mich für Platz 16 entschieden „Studienkreis“ – Nachhilfe. Jeder von uns hat diesen Namen schon gehört , aber ich selbst wusste z.Bsp. nie , dass auch dieses Unternehmen zu den Franchise-Gebern gehört und dazu noch so ein guten Platz in der Top 100 belegt.Ich habe viel recherchiert und habe eine Erfolgsgeschichte eines Franchise-Nehmers vom „studienkreis“ gefunden.

Seit fast 20 Jahren ist Andreas Emmerich aus Michelstadt im Odenwald erfolgreicher Franchise-Partner. Nach seinem Volkswirtschafts-Studium jobbte er zunächst als Nachhilfelehrer bei einem anderen großen Nachhilfe-Anbieter, dessen Konzept ihn zwar nicht überzeugte, er aber dadurch schnell merkte, dass die Bildungsbranche genau das Richtige für ihn ist –  und man dort sogar „gut Geld verdienen kann“.
Ein überzeugendes Konzept fand er schließlich im Franchise-Modell des Studienkreises.

„Ich lege Wert darauf, auf professionellem Niveau, wissenschaftlich fundiert und mit Verständnis für die Kunden zu unterrichten,“ so Andreas Emmerich, der 1994 seinen ersten Studienkreis-Standort in Michelstadt eröffnete. „Der Studienkreis arbeitete bereits so, wie ich es mir vorstellte, mit einem Konzept, hinter dem ich stehen konnte. Die Schüler erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Förderung. Um Eltern Orientierung auf dem Nachhilfemarkt zu geben, lässt der Studienkreis mittlerweile die Qualität seiner Leistungen vom TÜV Rheinland überprüfen. 
In der Anfangsphase als selbstständiger Unternehmer wurde mir durch das Franchise-System eine Menge Arbeit abgenommen,“ erinnert er sich. So habe ihn die Studienkreis-Zentrale in Bochum bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie unterstützt und in der Startphase begleitet.

Mittlerweile ist Andreas Emmerich erfolgreicher Inhaber von fünf Nachhilfeschulen mit rund 50 Mitarbeitern. In seinen Studienkreisen hilft er nicht nur Kindern und Jugendlichen in den gängigen Nachhilfefächern Mathe, Englisch und Deutsch, sondern unterstützt auch diejenigen, die eine gezielte Förderung bei Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche benötigen. „Ich habe diese Fortbildung gemacht, um mich einerseits von der Konkurrenz abzuheben, aber vor allem, um gezielt auf alle Bedürfnisse meiner Kunden auf professionellem Niveau eingehen zu können und ihnen zu helfen.“ Und dass sich diese Qualität auszahlt, erlebt der Unternehmer täglich.

Bei der Frage, ob er sich wieder mit dem Studienkreis selbstständig machen würde, braucht Andreas Emmerich nicht lange zu überlegen: „Ich würde es immer wieder so machen. Es war die richtige Entscheidung“. (Quelle: http://www.studienkreis.de)

Ich hoffe ihr fandet meinen Beitrag interessant und ich konnte euch wirklich mit echten Beispielen überzeugen , dass Franchising ein sehr guter Weg zur Selbstständigkeit ist. Ich freue mich über zahlreiche Kommentare , Kritik und Verbesserungsvroschläge.

 

Liebe Grüsse

Laurien

Franchise-Messen

So, ich freue mich nun auch meinen letzten Beitrag in unserem Blog präsentieren zu können!

Ich habe mich, jetzt ganz zum Schluss, noch einmal mit der Thematik „Franchise-Messen“ beschäftigt. Meine Motivation dafür war, dass gerade Neu-Studierende (wie wir), die sich noch nicht wirklich im Wirtschafts-Dschungel zu Recht finden dort eine Anregung für ihre Zukunft bekommen können. Somit werde ich euch in diesem Beitrag alles Wesentliche zu diesem Thema erzählen, ich wünsche viel Spaß beim lesen!

Zu Beginn natürlich erst einmal die wichtigste Frage…

Wann findet eine Franchise-Messe statt?

Die letzte internationale Franchise-Messe innerhalb Deutschlands fand bereits 2002 in Frankfurt am Main statt. Seitdem beanspruchen verschiedene Gründer-Messen in Deutschland  für sich „leitende Messe“ der Franchise-Branche zu sein. Die größte Franchise-Messe in Deutschland ist aber heute inzwischen keine reale Veranstaltung mehr, sondern die virtuelle Messe im Franchise-Portal mit rund 300 Ausstellern. International gesehen ist für Franchise-Interessierte vor allem die Franchise Expo Paris von Wichtigkeit. Sie ist die größte Franchise-Messe Europas und  bringt es inzwischen auf über 30.000 Besucher. Die internationale Vielfalt der Messe wird auch durch die Betonung des Themas Master-Franchising betont.

Am Ende meines Beitrags werde ich euch mehr dazu erzählen. Nochmal als kleine Anmerkung: Wer nicht weiß was Master-Franchising ist kann sich den letzten Beitrag von mir noch einmal angucken, der von diesem Thema handelt!

Nun gibt es natürlich auch Gründer-Messen innerhalb von Deutschland mit Franchise-Ausstellern, die interessant sind. Die führende Gründer-Messe in Deutschland ist die START-Messe, die 2012 in Nürnberg und Dortmund ausgerichtet wurde (www.start-messe.de).  Weitere deutsche Gründermessen sind die Karrierestart in Dresden (www.messe-karrierestart.de), die deGUT in Berlin (www.degut.de), die nur alle zwei Jahre stattfindende Newcome in Stuttgart (www.newcome.de) sowie die Ignition in Mainz (www.ignition-mainz.de). Gründer-Messen bieten für alle die Chance, sich über diverse Franchise-Systeme aus erster Hand zu informieren und auch ersten persönlichen Kontakt zu Vertretern der jeweiligen Franchise-Zentrale herzustellen. Auch andere für Franchise-Gründer relevante Aussteller wie Verbände, Gründerinitiativen, Franchise-Berater oder Finanzierungsexperten sind auf Franchise-Messen präsent. Darüber hinaus finden im Rahmen von Franchise-Messen häufig kostenfreie Vorträge und Seminare statt, die Franchise-Interessierten wertvolles Wissen für den Anfang vermitteln können.

Zudem gibt es sogenannte „Franchise-Tage“ der Industrie- und Handelskammern. Ergänzend kommen noch zahlreiche kleinere Veranstaltungen oder Informationstage zum Thema Franchising hinzu. So veranstaltet z.B. der Deutsche Franchise-Verband (DFV) häufig Franchise-Tage, oft in Zusammenarbeit mit örtlichen Industrie- und Handelskammern.

Hier einmal als Übersicht die kommenden Franchise-Messen 2013 in verschiedenen Städten:

02.02.2012-31.12.2013

Regelmäßige Infotage bei Mrs. Sporty

Berlin (Deutschland)

23.11.2012-31.05.2013

Informationsveranstaltung

Trostberg (Deutschland)

30.01.2013

Unternehmens-Präsentation bei Mail Boxes Etc.

Frankfurt am Main (Deutschland)

30.01.2013

Informationsveranstaltung „VISIOHOLZ & Solar-Carports“ in Hilzingen

Hilzingen (Deutschland)

31.01.2013

Bewerbertag bei global office

Zürich (Schweiz)

31.01.2013

Unternehmens-Präsentation bei Mail Boxes Etc.

München (Deutschland)

01.02.2013

Informationsveranstaltung „VISIOMETALL & Solar-Carports“ in Hilzingen

Hilzingen (Deutschland)

01.02.2013

Kostenlose Informationsveranstaltung bei Schülerhilfe

Gelsenkirchen (Deutschland)

Um jetzt noch einmal genauer auf das Thema einzugehen, möchte ich nun eine international bekannte Messe genauer beleuchten und zwar die bereits erwähnte Franchise Expo Paris, die dieses Jahr vom 24.3.-27.3.13 stattfindet.

franchise_expo_paris_logo_5397

Bei der Franchise Expo Paris handelt es sich um die größte Franchise-Messe Europas mit zuletzt 32.334 Besuchern aus 78 verschiedenen Ländern, 450 Ausstellern und einem Master Franchise Dating-Seminar für Marken, die auf internationaler Partnersuche sind (Stichwort: Master Franchising; Stand 2012).

Die Franchise Expo Paris wird generell als eine der weltweit größten und vielseitigsten Fachmessen für die Franchise-Welt angesehen. Sie ist internationaler Treffpunkt der Branche und bringt Unternehmensgründer sowie Investoren mit renommierten Franchising-Anbietern zusammen. Darüber hinaus deckt die Franchise Expo Paris weitere Themen der Gründung oder des Betriebes eines Franchise-Unternehmens ab wie z.B. rechtliche Aspekte und Finanzierungsfragen. So werden bei dieser Messe jährlich Angebote in den Bereichen Finanzierungsberatung, Franchising-Konzeption, Geschäftsmodell-Entwicklung, Marketingkonzepte und Unternehmensberatung angeboten. Die Branchen die dabei am meisten angesprochen werden sind die des Einzelhandels, Franchising, der Gastronomie und des Marketings, welche aber unter Umständen auch gegen andere Branchenbereiche ausgetauscht werden können.

Zunehmend wird auch das Interesse an deutschen Franchisegebern gezeigt, da diese im Ausland bis heute nicht angemessen vertreten sind. Die Franchise Expo Paris wächst seit Jahren gegen den Trend vieler nationaler Messen in Europa und gewinnt ständig an internationaler Bedeutung. Immer mehr kommen auch professionelle Besucher von außerhalb Europas, um auf dieser Messe neue Kontakte zu schließen und/oder bestehende zu vertiefen. Die Franchise Expo Paris gibt damit professionellen „Franchisern“ die Möglichkeit, ihr Konzept dem Ausland zugängig zu machen und somit auch mit den unterschiedlichsten Produkten zu expandieren!

Dies war mein letzter Beitrag, ich hoffe die Themenauswahl hat euch gefallen!

LG, Miriam

Quellen:

http://www.franchiseexpo.eu/

http://www.messeninfo.de/

http://www.franchiseportal.de/

 

Master Franchising

Hallo liebe Leser,

nun folgt auch schon mein zweiter Beitrag in unserem Blog zum Thema Master Franchising! Dieses Mal werde ich sowohl  auf die Sicht des Franchise-Gebers als auch auf die des Franchise-Nehmers im internationalen Raum genauer eingehen. Was ist eigentlich Master-Franchising? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen und worauf muss man achten, damit man erfolgreich ist?

Mehr dazu jetzt in meinem Beitrag! 😉

Zuerst einmal ist zu sagen, dass es sich beim Master-Franchising um eine echte Herausforderung handelt und ein hohes Eigenkapital sowie fundierte Kenntnisse aus dem Unternehmertum dafür nötig sind! Allerdings: Wer sich mit der Übernahme eines einzelnen Franchise-Systems nicht ausgelastet fühlt oder wem diese Herausforderung der Unternehmensgründung zu gering erscheint, für den kann  das Master-Franchising eine echte Alternative sein. Während man beim „normalen Franchise“ in der Regel mit lokalen deutschen Franchisegebern zusammenarbeitet, so handelt es sich bei Masterfranchise um eine internationale Zusammenarbeit.

Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, dass ich in meinem letzten Beitrag erwähnt habe, dass das Wachstum der Franchise-Wirtschaft bis zum Jahr 2015 auf 7% pro Jahr prognostiziert wird?! Somit ist eindeutig, dass die globale Welt des Franchisings zunehmend wächst und stärker wird und dadurch auch immer näher zusammenrückt. Man spricht inzwischen von globalen Netzwerken im Franchising und viele Marken sind mit der Zeit zu weltweiter Bekanntheit gekommen. Daher sollte es heute auch kein Problem und nur ein geringes Risiko sein, die Masterlizenz eines Franchisegebers aus anderen europäischen Ländern, aus Amerika oder auch China zu übernehmen, sofern die (finanziellen und fachspezifischen) Voraussetzungen gegeben sind. Der Reiz liegt dabei darin, dass man selber als Franchisegeber im eigenen Land fungiert, ohne die mühselige und kostspielige Aufbauarbeit eines neuen Franchise-Systems leisten zu müssen.

Man wird quasi Franchise- Nehmer und Geber in einem (Beispiel eines deutschen Master-Franchisenehmers):

Vom Ausland aus betrachtet wäre er ein Franchise-Nehmer, der die Idee seines Franchise-Gebers (Master-Franchisegeber) umsetzt und in Deutschland wiederum wäre er selber ein Franchise-Geber (Master-Franchisenehmer),  da er mit dem System was zuvor von seinem Franchise-Geber  aus dem Ausland übernommen wurde neue Franchise-Nehmer anwirbt.

Alles verstanden? Zusammengefasst noch einmal als Definitionen:

Master-Franchisegeber (international):
Der internationale Franchisegeber, der das System entwickelt hat und die Unter-Lizenzen an nationale oder regionale Masterpartner vergibt.

Master-Franchisenehmer (national):
In dieser Funktion ist man sowohl Franchisenehmer in Beziehung zum ausländischen Mastergeber, wie auch Franchisegeber in der Beziehung zu den zukünftigen Sub-Franchisenehmern.

Nun ist es natürlich auch wichtig darauf hinzuweisen, welche Voraussetzungen, Erwartungen und Aufgaben auf einen zukünftigen Master(-Partner) zukommen.

Voraussetzungen:
Da der Master in erster Linie Managementaufgaben erledigen muss, ist mehrjährige Führungserfahrung von großem Vorteil. Vor allem der Umgang mit Menschen und Personal steht im Vordergrund, denn als Master wird gefordert, eine Gruppe von selbständigen Unternehmern zu führen. Einem Unternehmer kann man aber keine Anweisungen wie einem Mitarbeiter geben, deshalb sind Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen ein besonders wichtiger Faktor für den Erfolg. Fachliche Kenntnisse in der jeweiligen Branche sind zwar hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich, denn diese werden in der Regel vom Mastergeber vermittelt. Oftmals kann zu viel Erfahrung in der jeweiligen Branche ein Hindernis sein, denn man kann sich schwer von langjährigen Erfahrungen trennen und ist oft nicht aufgeschlossen Neuem gegenüber.

Beispiel: McDonalds will keine Köche als Franchisenehmer, sondern unbedarfte und engagierte Unternehmer, die den Big Mac so anbieten, wie vorgeben und nicht mit einer eigenen Soße verfeinern.

Darüber hinaus sollte man als Master Durchhaltevermögen mitbringen und Spaß am Aufbau eines neuen Unternehmens haben, da dies die essentiellen Vorrausetzungen für einen Unternehmer sind. Hierbei sind Erfahrungen im Projektmanagement natürlich von Vorteil. Grundsätzlich gilt immer die Regel, wer mehr investiert, hat auch höhere Chancen, mehr zu verdienen. Nun ist eine Masterlizenz natürlich keine kleine Angelegenheit und es bedarf schon eines ausreichenden Kapitals, aber mit einem guten Businessplan, der einen seriösen ROI (Return on Investment) verspricht, wird man auch Geldgeber finden, wenn man die Finanzierung selber nicht bewältigen kann. Trotz allem sollte man wissen, dass man sich beim Aufbau einer Masterregion im Bereich jenseits der 500.000 Euro (Minimum) bewegen wird. Die sprachliche Komponente ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung. Da die meisten internationalen Systeme aus englischsprachigen Ländern kommen, ist verhandlungssicheres Englisch eine Grundvoraussetzung für den Masternehmer. Das gleiche gilt ebenso für Systeme aus Frankreich oder spanisch sprechenden Ländern für deren Landessprache.

Erwartungen:
Von einem nationalen Masterpartner wird erwartet, dass er nach den Vorgaben und Regeln des Mastergebers das System im eigenen Land aufbaut und betreibt. Von einem Masterpartner wird  zudem auch eine gewisse Entwicklung an rekrutierbaren Franchise-Nehmern erwartet, damit schnellst möglich ein gut funktionierendes Netzwerk entsteht und das System profitabel arbeiten kann.

Aufgaben:
Der Masterpartner ist verpflichtet, das internationale System auf den lokalen Markt anzupassen. Hierbei sind Anpassungen an regionale Gegebenheiten, die korrekte Übersetzung aller Unterlagen sowie die lokale Weiterentwicklung des Systems die ersten Aufgaben des Masters. Weiterhin sollte es eine Selbstverpflichtung des Masters sein, einen eigenen Pilotbetrieb aufzubauen. Erst wenn dieser erfolgreich etabliert ist, sollten die nächsten Schritte in Angriff genommen werden. Sobald das System dann national vorzeigefähig ist, was am einfachsten über eine Mitgliedschaft im DFV (Deutscher Franchise Verband E.V.) geprüft werden kann, und die ersten Erfolgszahlen aus dem Pilotbetrieb vorliegen, kann man mit der Ausweitung des Systems beginnen.

So, hiermit habe ich euch nun hoffentlich die wichtigsten Fakten zum Thema Master-Franchising näher bringen können! Das Thema ist natürlich noch um einiges umfangreicher und wen es interessiert kann ich die Seite  http://www.franchisepool.org/ wärmstens empfehlen, die ich als Quelle für diesen Beitrag genutzt habe. Dort findet man alles rund um das Thema Master-Franchising!

Zum Schluss noch ein Video passend zum Thema vom Online-Stream Franchise Portal, dass ein Interview mit Rolf Gerhard Kirst, dem Leiter der Initiative Franchise Pool International geführt hat 🙂 viel Spaß damit!

Bis die Tage, Miriam

Zukunft des Franchisings in Deutschland?

Hey, Hey, Hey liebe Leute.

Ich bin’s Xenia nochmal. Ich melde mich wieder zum Dienst 😉 Jedoch aber wird es mein letzter Beitrag sein. Ich bin langsam durch mit dem Thema und wüsste nicht mehr, was ich euch noch so Interessantes und Wichtiges über das Thema Franchising berichten könnte. Eigentlich haben meine Kommilitoninnen und ich euch bereits das Notwendigste erzählt und in die Franchise-Unternehmung eingeweiht.

Doch aller guten Dinge sind drei, von daher werde ich diesen Blog mit einem weiteren Beitrag bereichern 😉

Ich habe sehr lange nachgedacht und hatte echt Probleme bei der Suche nach einem für uns relevanten Thema und kam dabei zufällig auf eine äußerst interessante Idee und zwar: Zukunft des Franchisings in Deutschland. Ich meine überlegt mal, falls wir doch den Gedanken über einen Anfang im Franchise-Unternehmen im Hinterkopf behalten, so müssen wir doch bedenken, ob dieses System überhaupt eine Zukunft in Deutschland hat. Denn was soll es uns bringen, wenn wir dort versuchen durchzustarten, es aber als Unternehmenssystem am „ Aussterben“ ist? Das wäre nicht so günstig. Also lasst uns nachschauen, ob das System eher populär wird und somit wächst oder eher unattraktiv ist und somit langsam aus der Wirtschaft verschwindet.

Das Resultat meiner Recherchen ist äußerst positiv ausgefallen, denn auch ich ziehe es in Betracht später vielleicht mit Franchising anzufangen, um Erfahrungen zu sammeln.

Ein bedeutendster Punkt, der für das Franchising ein Ende bedeuten könnte, ist die angespannte wirtschaftliche Lage. Doch trotzdem hat dieses System gute Erfolgsaussichten. Franchising ist bei der Vermarktung von Dienstleistungen sowie von erklärungs- und servicebedürftigen Produkten besonders erfolgreich und wird auch künftig noch an Bedeutung gewinnen, weil…

  • die Weiterentwicklung des Dienstleistungszeitalters zunehmendes Systemdenken erfordert
  • und dass das Franchising durch die Zusammenfassung verschiedener Elemente zu einem System diesem Erfordernis weitestgehend entspricht.

Auch das wiederbelebte Streben nach Selbständigkeit und Verantwortung in einem kleinen, überschaubaren Rahmen bringt weitere gute Voraussetzungen für die Franchise-Systematik, die eben zukunftsträchtige Konzepte durch individuelles Engagement besser und schneller verwirklichen lässt.

In der Praxis gibt es zwei Entwicklungen, die das Bestehen des Franchisings praktisch „garantieren“:

  1. bestehende Franchise-Konzepte und –Unternehmen werden den Expansionskurs über Franchising realisieren.
  2. zügig fortschreitende Entwicklung neuer Produkte, aber auch die notwendige neuartige Kombination von Produkten und Serviceleistungen werden dazu führen, dass neue Marketing- und Angebotskonzepte im Franchising aufgebaut werden.

Somit befinden sich moderne Franchise-Systeme in vielen Branchen auf dem Vormarsch. Die Vorteile des Franchisings gegenüber traditionellen Vertriebsformen, die vom Hersteller über die Einschaltung von Großhandel/Einzelhandel oder eigene Verkaufsniederlassungen zum Endverbraucher verlaufen, liegen auf der Hand. –>  (Die Vorteile aus der Sicht des Franchise-Nehmers wurden auch schon in meinem früheren Beitrag bereits erwähnt)

Außerdem entsteht nach neuesten statistischen Berechnungen durchschnittlich jede halbe Stunde in Deutschland ein neuer Arbeitsplatz durch Franchising. Franchising kann damit zu Recht als eine der wenigen noch intakten Jobmaschinen bezeichnet werden. Durchschnittlich stieg die Anzahl der Beschäftigten in den letzten Jahren um 6,5 %.

Einer der Gründe liegt sicherlich in der hohen unternehmerischen Motivation des Franchisings: Dadurch, dass er an ein Unternehmensnetzwerk angeschlossen ist, kann der Franchise-Nehmer in vielerlei Hinsicht profitieren z. B. von der bereits eingeführten Marke, der Größe des Systems und diversen Einkaufsvorteilen. Gleichzeitig bleibt er aber zu jeder Zeit selbständiger Unternehmer.

–> Die Attraktivität des Franchisings auf Seiten der Franchise-Nehmer und Franchise-Geber wird weiter steigen, unter anderem durch den Globalisierungsdruck und die zunehmende Marktpräsenz internationaler Konzerne.

 

–> Zukunftspläne des Franchisings, lassen auch erkennen, dass der heutige Wert des Franchisings als solcher keiner kritischen Beurteilung unterliegt, sondern dass es sich um eine allseits anerkannte wirtschaftliche Vertriebsstruktur handelt!!!

ALSO Leute da könnt ihr sehen, dass Franchising durch und durch ein attraktives Konzept ist und vielversprechend für die Zukunft ist.

Ich hoffe ich konnte euch erneut davon überzeugen, dass Franchising als eine Unternehmensstruktur

Doch ziemlich interessant ist und sich auch lohnend anbietet.

Vielen Dank an alle, die unsere Beiträge und unseren Blog gelesen und mitverfolgt haben. Wir haben alle wirklich unser Bestes gegeben.

Quellen: http://www.franchisestarter.de/franchise/fragen-antworten/fragen-antworten/backwerk-eroffnung-in-koln/17/

http://www.franchiseportal.de/franchise-lexikon/Franchising.htm

LG eure Xenia 🙂

Businessplan

In meinem letztem Artikel bin ich kurz auf den Franchise-Businessplan eingegangen. Da ich darüber positive Rückmeldung bekam, dachte ich mir ich recherchiere über das Thema noch etwas genauer nach, um euch mehr darüber erzählen zu können. Was ich somit auch getan habe…

Unabhängig von der Art wie man ein Unternehmen gründet, braucht man einen Businessplan. Der Businessplan beschreibt in der Regel die ersten drei Jahre in der Entwicklung und der Investitionen, er zählt als Informationsquelle. Für den Franchisenehmer kann der Businessplan als Hilfestellung für eine systematische Vorgehensweise der Planung und Durchführung von Unternehmenszielen herangezogen werden.Wie ich schon in meinem zuvor geschriebenem Bericht erwähnt habe, besteht meistens schon ein Prototyp des Businessplanes. Daten werden in den meisten Fällen vom Franchisegeber bereit gestellt. Zudem entfällt natürlich der Punkt, die Bank von der Geschäftsidee zu überzeugen, da sie bereits funktioniert hat.

Natürlich kann der Franchisenehmer sich zum Beispiel bei Fragen zur Investition oder ähnlichem auf den Franchisegeber verlassen. Der Franchisegeber möchte natürlich, dass sein Unternehmen erfolgreich weiter geführt wird. Somit ist er in den meisten Fällen bereit, ein paar wertvolle Daten oder Tipps bereitzustellen. Außerdem hat der Businessplan für Franchiser noch weiter Vorteile, da er sich an bereits vorhandenen Kennzahlen orientieren kann. Auch wenn die Kennzahlen auf ein Erfolgsergebnis hinweisen, sollte man realistisch bleiben. Man sollte auf jeden Fall auf einen Worst-Case-Szenario in seinem Plan mit einbeziehen. Neben den möglichen Risiken zählen u.a. Ziele und die Strategien, Produktionsabläufe, Marketing- und Vertriebsmethoden sowie die Betriebsorganisation. Grob kann man nicht sagen wie viele Seiten ein Businessplan haben sollte, jedoch liegen 40- 50 Seiten im Durchschnitt. Dazu sollte erwähnt werden in welchen Bereichen (zum Beispiel Schulungen) man vom Franchisegeber unterstützt wird.

Typische Fehler die bei der Planung gemacht werden, die man jedoch vermeiden sollte:

  1. Zulange sollte nicht auf die Ausformulierung des Businessplanes gewartet werden.
  2. Natürlich dient der Plan dazu potentielle Geldgeber zu überzeugen, langfristig wird man jedoch selber am meisten davon profitieren.
  3. Gute Recherche im Voraus ist das A und O, es ist Ratsam so viele Daten wie möglich zur Verfügung zu stellen
  4. Bei Unwissenheit und Angst vor dem erstellen des Planes, sollte man sich in Literaturen und dem Internet gut erkundigen
  5. Es geht nicht um blumig ausformulierte Floskeln, sondern um konkrete Angaben zum erreichen des Zieles. Je klarer und einfacher man ihn strukturiert, kann man Andere von dem Vorhaben überzeuge.
  6. Ein zentraler Punkt ist die Finanzierungsfrage, daher sollte sie gut durchkalkuliert sein.

(http://www.franchiseportal.de/franchise-lexikon/Businessplan-Geschaeftsplan-von-Franchise-Nehmern.htm ,http://www.existxchange.de/franchising/experten-chat-der-richtige-businessplan-fuer-eine-franchise-finanzierung.html, http://www.franchise-treff.de/2011/11/gastbeitrag-besonderheiten-eines-businessplans-fur-franchise-nehmer/, http://www.franchisedirekt.com/information/informationenfurgrunder/erstelleneinesbusinessplans/39/287/, http://www.franchise-treff.de/2011/11/gastbeitrag-besonderheiten-eines-businessplans-fur-franchise-nehmer/ )

Zum Schluss möchte ich euch einfach noch ein kleines Video zeigen, indem alle wichtigen Aspekte noch einmal erwähnt werden.

(ab 01:15 min wird etwas über den Businessplan erzählt)

Zusammenfassend kann man sagen, der Businessplan sollte:

  • schlüssig und detailliert sein
  • sollte dritten erklären können, was man vor hat (wie ein Drehbuch für sich und andere)
  • der Bank den Plan vorstellen
  • 3-4 Tage vor dem Gespräch bei der Bank sollte er eingereicht werden (um sein Gegenüberstehenden die Chance zu geben sich vorzubereiten)
  • man sollte sich auf Fragen wie warum, woher, wieso … etc. gefasst machen
  • er stellt die Kostenstruktur da

Hierbei möchte ich noch kurz einen Tipp geben. Wer noch mehr über das Thema erfahren möchte sollte unbedingt auf http://www.Youtube.de den Kanal „Franchise Portal“ besuchen, dort findet man eine ganze Ansammlung von Interwievs und weiteren über das Thema „Franchise“.

Ich hoffe, ich konnte euch mit dem Bericht ein paar neue Information näher bringen.

Bis dann, Yasemin.

Softer Einstieg oder von null auf 100?!

Hallo ihr Lieben,

nun folgt auch endlich mein erster, langersehnter Blogeintrag! 😛

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, waren meine Kommilitoninnen bereits fleißig und haben wunderbare Beiträge abgeliefert, die das wichtigste Franchise-Wissen in sich vereinen und an die ich gerne anknüpfen würde! Um jetzt ein bisschen ins Detail zu gehen, habe ich mich entschieden zwei weitere Franchise-Systeme ergänzend zu Xenias letztem Beitrag Franchise-System und all seine Seiten vorzustellen, wobei ich denke das ein System dabei besonders interessant für uns sein könnte! Damit das ganze anschaulich und leicht verständlich ist, stelle ich die Systeme anhand der sicherlich allen bekannten Bäckerei Kamps vor.

Die Franchise-Typen, um die es sich dabei handelt, werden einmal als Soft-Franchising und als Investitions-Franchising bezeichnet. Damit es übersichtlich bleibt, sind die wesentlichen Merkmale stichpunktartig dargestellt!

Soft-Franchising:

  • Kein langfristiges Mietvertragsrisiko für den Franchise-Partner ( Bäckerei Kamps mietet die Standorte an)
  • Keine Investitionen des Partners in die Geschäftsausstattung (die komplette Bäckerei wird schlüsselfertig zur Verfügung gestellt)
  • Unbefristete Vertragslaufzeit
  • Durchdachtes Werbekonzept und einheitlicher Markenauftritt
  • Professionelle Betreuung nach Bäckerei-Übernahme
  • Umfassendes Einarbeitungsprogramm und Schulungsmaßnahmen durch die Kamps Akademie

Nicht schlecht oder? Gerade wenn man als Jungunternehmer sein Geschäft aufbauen möchte, aber noch mit Unsicherheiten zu kämpfen hat und sich nicht gleich zu Beginn massig verschulden will, könnte das durchaus eine gute Option sein! Die Sicherheit hierbei bietet die vorbereitende Schulung, das geringe Eigenkapital das einzubringen ist und die weiterführende Betreuung durch den Franchise-Geber.

Hier noch etwas zum anderen System…

Investitions-Franchising:

  • Erwerb von Eigentum am Standort
  • Langfristige Vertragslaufzeit
  • Durchdachtes Werbekonzept und einheitlicher Markenauftritt
  • Professionelle Betreuung nach Bäckerei- oder Backstuben- Übernahme
  • Umfassendes Einarbeitungsprogramm und Schulungsmaßnahmen durch die Kamps Akademie
  • Umfassende Unterstützung bei der Geschäftsplanung und der Vorbereitung und Durchführung aller baulichen Maßnahmen

Auch dieses System finde ich gut, ist aber sicherlich eher etwas für erfahrenere Unternehmer, die bereit wären mehr zu investieren und damit auch ein höheres Risiko einzugehen. Für gestandene Unternehmer könnte aber gerade das die lukrativere Möglichkeit als die Soft-Franchising-Variante sein, da mit dem Risiko natürlich auch in gleichem Maß die Ertragschancen steigen! Aber vergleicht selber was sagt ihr dazu?

In dem Fall, dass beim Franchising ein bekanntes Firmenmodell übernommen wird (wie z.B. eine Kamps-Filiale) sollte es nach Möglichkeit dann so sein, dass der kleinere Betrieb (des Franchise-Nehmers) mit seiner Flexibilität und den lokalen Marktkenntnissen den „Mutterbetrieb“ bereichert  und dieser wiederum mit bekannter Marke und intensiver Unterstützung seinem Franchise-Partner zur Seite steht. Idealerweise verbinden sich hierbei dann die Vorteile kleiner und großer Unternehmen miteinander.

Zudem wurde bereits erwiesen, dass das Startrisiko durch eine bekannte, eingeführte Marke und ein erprobtes Konzept für den Franchise-Nehmer geringer ist! Was auch erklären würde, warum sich von der Menge allgemein akzeptierte und beliebte Produktketten so rasant verbreiten können.

Zum Schluss habe ich hier noch ein paar interessante Fakten für euch, die vielleicht schon Bedeutung für zukünftige Entwicklungen im Franchise-Bereich haben:

Wusstet ihr, dass…

  • sich Franchising kontinuierlich weiterentwickelt und es inzwischen etwa 1.000 Systeme in Deutschland gibt?
  • das Wachstum der Franchise-Wirtschaft bis zum Jahr 2015 auf 7% pro Jahr prognostiziert wird?
  • noch viel Potenzial im Franchising steckt, was eine Zahl aus den USA belegen kann. Dort macht der Anteil der Franchise-Wirtschaft nämlich 6 Prozent am Bruttoinlandsprodukt aus. In Deutschland sind es bisher nur 1,6 Prozent!

Nein?

Dann hoffe ich, dass ich euch damit ein paar wichtige Fakten näherbringen konnte! Denn: Wie es scheint, ist Franchising tatsächlich ein zukunftsträchtiger Bereich im Unternehmertum – maybe, it’s your way?

http://kamps.de/franchise/

Bis zum nächsten Beitrag, Kommentare sind immer erwünscht! 🙂

Herzliche Grüße, Miriam